Amnesty International Hamburg-Alsterdorf

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Hamburg-Alsterdorf

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Foto: Jessica Schumacher

Unsere Gruppe trifft sich zweimal monatlich im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Alsterdorf (U-Bahn 5 min). An den Gruppentreffen nehmen regelmäßig acht aktive Mitglieder teil. Wir könnten allerdings eine Auffrischung durch jüngere Mitglieder gut gebrauchen, denn wir sind etwas in die Jahre gekommen. Unser Arbeitsschwerpunkt ist die Teilnahme an Urgent Actions und aktuellen Kampagnen. So konnten wir im Jahr 2016 mehr als 1200 Appellbriefe versenden. Zudem können wir die Anliegen von Amnesty International ein- oder zweimal im Jahr in Gottesdiensten des Alsterbundes einbringen.

Wir würden uns freuen, wenn neue Mitglieder mit neuem Schwung und Ideen unsere Gruppe bereichern! Wir bieten eine nette und diskussionsfreudige Gruppe, stets Kekse bei unseren Treffen und auch mal literarischen Gedanken- und Bücheraustausch.

Die Amnesty-Gruppe 1534 freut sich auf Ihre Mitarbeit! Sie erreichen uns unter gruppe1534@amnesty-hamburg.de

Lebensquelle Wasser - eine gemeinsame Veranstaltung von amnesty und dem Climate Service Center

Am 7. September 2011 fand im Rudolf-Steiner-Haus in Hamburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensquelle Wasser - Klimawandel und Menschenrechte“ statt. Eingeladen hatte der Hamburger amnesty-Bezirk in Kooperation mit dem Climate Service Center (CSC).

Zunächst begrüßten Dieter Sienknecht für amnesty und Prof. Guy Brasseur für das CSC die Erschienenen. Danach leitete Barbara Hennemuth von der Gruppe 1534 kurz in die Thematik ein, wobei sie besonders die Anerkennung eines Menschenrechts auf Wasser durch die UNO im Jahre 2010 und die Betonung des Klimawandels als Bedrohung für den Weltfrieden durch den UN-Sicherheitsrat im Juli 2011 hervorhob.

Dann hatten die Podiumsteilnehmer das Wort. Unter der souveränen Moderation des Hamburger Journalisten Burkhard Plemper beleuchteten aus verschiedenen Aspekten das Thema: Prof. Dr. Hartmut Graßl, ehem. Direktor des Weltklimaforschungsprogramms; Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland; Prof. Dr. Maria Mánez Costa, Agrarökonomin, CSC; Jo Leinen, Mitglied des Europaparlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen.

Es wurden folgende Fragen angesprochen und diskutiert: zunehmende Bedrohung der Inselstaaten in der Südsee durch den steigenden Meeresspiegel; Verschärfung der Dürre im Mittelmeerraum; Zunahme der Migration aufgrund zunehmenden Schwundes der Lebensgrundlagen; rechtsverbindliche Definition von 'Klima-Migranten'; europäischer Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in von Dürre bedrohten Gebieten; Umgang mit zerfallenden Staaten.

Das Publikum folgte den Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit und bewies sein Interesse durch vertiefende und ergänzende Nachfragen. Deutlich wurde nicht nur die Wichtigkeit des Problems, sondern auch die Bedeutung des Zusammenwirkens von Menschenrechtsorganisationen, Wissenschaft und Politik. So kann etwa die Klimaforschung Aussagen über zukünftige dramatische Veränderungen der Lebensbedingungen vorlegen, auf die sich Organisationen wie Amnesty International einstellen müssen. Auch auf diesem Gebiet sind politische Entscheidungen ohne Berücksichtigung von Menschenrechtsaspekten nicht zu verantworten.

Dieter Sienknecht

Ein Benefizkonzert für amnesty international

Vom Albert-Schweitzer-Gymnasium, dem bekannten und profilierten Hamburger Musikgymnasium in Klein Borstel, wo Referenten unseres Bezirks schon wiederholt im Unterricht zu Besuch waren, erreichte uns ein großzügiges Angebot: ein unter Leitung des an der Schule tätigen Herrn Walter Bially geplantes Konzert in der Christuskirche Wandsbek sollte als Benefizkonzert für amnesty stattfinden. Für uns ergab sich damit gleichzeitig die Möglichkeit, auf die Menschenrechtsarbeit von ai aufmerksam zu machen. Die Vorbereitungen hierfür übernahmen der AK Öffentlichkeitsarbeit und die Gruppe 1534, während die Veranstalter mit Plakaten und Handzetteln einluden, auf denen (mit dem Logo der Schule und dem amnesty-Logo) der Hinweis auf freien Eintritt mit der Bitte um Spenden für ai verbunden war.

Am 7. Juni 2009 um 18 Uhr war es dann so weit. In der gut besuchten Kirche kamen drei Werke von Johann Sebastian Bach zur Aufführung: die Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (auch unter dem Namen „Actus Tragicus“ bekannt), die Kreuzstabkantate und die Messe g-moll. Sämtliche Mitwirkenden hatten zu Gunsten von amnesty auf eine Gage verzichtet: außer dem Leiter, Herrn Bially, der Albert Schweitzer Kammerchor und Orchester, bestehend aus Schülerinnen und Schülern (auch ehemaligen), Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern des Albert –Schweitzer-Gymnasiums (ergänzt durch einige Sängerinnen und Sänger ohne direkten Bezug zur Schule), ferner die Solisten Paola Kling (Sopran), Christa Bonhoff (Alt), Joachim Duske (Tenor) und Christfried Biebrach (Bass), und schließlich der Kirchenmusiker der Gemeinde, Herr Gerd Jordan. Zwischen den einzelnen Werken wurden als Wortbeiträge, nach einer Einleitung durch den verantwortlichen Lehrer Herrn Hans Happel, von Schülern des Gymnasiums „Briefe gegen das Vergessen“ vorgetragen. Zur Eröffnung begrüßte Frau Pastorin Hinrichsen die Erschienenen; ich hatte anschließend Gelegenheit, den Mitwirkenden im Namen von amnesty zu danken und auf unseren Informationsstand im Eingangsbereich mit ausliegenden Appellbriefen hinzuweisen.

Die Aufführung war in jeder Hinsicht beeindruckend. Beeindruckend waren im Anschluss auch das Interesse und die Spendenbereitschaft des Publikums. Viele Appellbriefe wurden an Ort und Stelle unterschrieben, weitere Briefe wurden zum individuellen Versand mitgenommen. Als Spendenertrag konnten die drei anwesenden VertreterInnen der Gruppe 1534 die erkleckliche Summe von 764 EURO feststellen. Noch einmal herzlichen Dank an alle Beteiligten! Es war ein guter Tag für die Menschenrechte, nicht nur materiell, sondern auch ideell.

Dieter Sienknecht

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E-Mail: gruppe1534@amnesty-hamburg.de

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